Schlagwort: Weidezaun

  • Lebendige Zäune

    Lebendige Zäune

    Eine Hecke als Umrandung von Weiden ist wie ein „lebendiger Zaun“ und bietet viele Vorteile:

    • Sichtschutz
    • Windschutz
    • Vermeidung ungewollter Fütterung
    • Bruthabitate für Vögel
    • Unterschlupf für Kleinsäuger
    • Nahrung für Insekten
    • Biotopverbund
    • gesunde Knabberei (z.b. Hagebutten)

    Aber nach eigener Erfahrung ist es als Privatperson nicht so einfach gebietsheimische Gehölze zu bekommen, um eine Hecke zu pflanzen. Ich musste dafür nach Bad Liebenwerder zur Baumschule Fürst Pückler fahren, weil das die einzige Baumschule war, die mir gebietsheimische Gehölze anbieten konnte. Und außerdem brauchen gepflanzte Gehölze in den ersten Jahren sehr viel Pflege, also regelmäßige Wässerung und freischneiden.

    Eine kostengünstige Alternative dazu ist der „Zaun vor dem Zaun„, d.h. einen Streifen auszäunen, in dem sich Gehölze in Form von Naturverjüngung von selbst etablieren. Wir mussten im Frühjahr 2020 einen zweiten Zaun vor den anderen setzen, weil immer wieder Spaziergänger unsere Pferde gefüttert haben. Außerdem war der alte Holzzaun schon marode, nicht mehr zu erhalten und die Pappeln wurden von den Pferden geschält. Es ist faszinierend und beeindruckend, wie schnell in diesem Streifen eine Gehölzentwicklung stattfindet. Es wachsen unter anderem Eichen, Weißdorn, Roter Hartriegel und Hundsrose auf – viel schneller und vitaler als in der gepflanzten Hecke am Reitplatz.

    Der folgende Bildvergleich zeigt, wie schnell eine Hundsrose größer werden konnte seit sie vor Verbiss durch den zweiten Zaun geschützt ist. Bei einer sehr extensiven Beweidung würden Gehölze natürlich auch von allein aufwachsen und mit geringem Verbiss gut klar kommen. Aber wo es sich anbietet, kann man durch so eine einfache Maßnahme wie ein zweite Litze die Etablierung von Hecken fördern.

    April 2019
    September 2025

    Laut Fartmann et al. (Insektensterben in Mitteleuropa) konnten in schleswig-holsteinischen Wallhecken ca. 7000 Tierarten (v.a. Insekten) nachgewiesen werden. Nach Angaben bei Westphal (Hecken – Lebensräume in Garten und Landschaft) wurde folgende Anzahl an Tierarten in Feldhecken gezählt:

    • 45 Säugetiere
    • 50 Vögel
    • 8 Reptilien
    • 7 Amphibien
    • 800 Käfer
    • 115 Schmetterlinge
    • 110 Schlupfwespen
    • 24 Wildbienen
    • 2000 Mücken und Fliegen
    • 86 Wanzen
    • 29 Zikaden
    • 7 Heurschrecken
    • 60 Spinnen
    • 30 Schnecken

    Von Gehölzen umrahmte Weideflächen trocknen auch während Dürrephasen nicht so schnell aus wie vom Wind und der Sonne ausgelieferte Vegetationsdecken.

    Und auch für die Weidetiere liegen die Vorteile auf der Hand. Sie haben einen Windschutz und können die Bäume und Sträucher über den Zaun beknabbern. Beispielsweise enthalten Hagebutten sehr viel Vitamin C, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Eisen etc., Flavonide, Gerbstoffe und wirken abwehrsteigernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Oder Weißdorn, der bekannt ist für seine unterstützende Wirkung für das Herz-Kreislauf-System und ebenfalls reich an Mineralstoffen ist.

    Aber neben den vielen Vorteilen für den Erhalt der Artenvielfalt sowie für die Weidetiere gibt es aus meiner Sicht noch einen Aspekt von Gehölzen als Umrandung von Weideflächen – das schönere Landschaftsbild:

    Und hier noch folgende Literaturempfehlungen:

  • Barrierefreiheit für Wildtiere

    Barrierefreiheit für Wildtiere

    Wir haben auf einer Länge von ca. 140 Meter einen alten Maschendrahtzaun, der teilweise mit Stacheldraht gemischt war, entfernt. Der Zaun wurde entlang einer Windschutzreihe aus Hybrid-Pappeln (cf Populus × canadensis) angelegt und hatte schon lange keine Funktion mehr. In der Pappelreihe sind Gehölze von allein aufgewachsen, vor allem die – ursprünglich aus wärmeren Regionen Mitteleuropas stammende – Felsenkirsche (Prunus mahaleb) und Eichen (Quercus spec.), die ich gern für die Zukunft fördern möchte. Die Gehölze sind durch den Maschendraht gewachsen und waren schon sehr stark mit ihm verwoben.

    Alte Zäune sind auch immer Barrieren, Hindernisse und können ein Verletzungsrisiko für Wildtiere darstellen, wenn sie aus Panik darin hängen bleiben und zum Anderen sieht es einfach nicht schön aus. Nicht mehr gebrauchte Zäune sollten aus meiner Sicht wieder aus der Landschaft entfernt werden.

    Unser Weidezaun, in dem die Pappelreihe vor dem Verbiss der Pferde geschützt wird, besteht aus drei stromführenden Litzen und ist wilddurchlässig.

    Mit Hilfe einer Wildkamera bekommen wir einen Einblick in das Leben der Wildtiere. Die Wildkamera war auf die Pappelreihe ausgerichtet, die nun vom Maschendraht befreit ist.

    Auf unseren Weiden tummeln sich Fuchs, Dachs, Reh, Hase, Wildschwein und alle sind willkommen. Und auch unsere Pferde sind in die Kamera getappt, sie waren um zwei Uhr nachts auf der Weide unterwegs.

  • Mähen und Sensen

    Aktuell ist wieder die Zeit, in der man nicht hinterher kommt die Zäune frei zu mähen.

    Wir haben sechs Flächen mit insgesamt zehn Hektar Weiden und 3,7km Zaunlänge – da ist man auf jeden Fall eine Weile unterwegs. Und da das alles nur Hobby ist, kann man das nur an den Wochenenden oder Feiertagen wie Pfingsten schaffen. Gleichzeitig sind wir im Siedlungsbereich, d.h. mit einem Benzin Freischneider hat es schon mal Ärger wegen Lärmbelästigung an Sonn- und Feiertagen gegeben….

    Dieses Jahr habe ich nun einen Akku-Freischneider von Makita ausprobiert. Der ist extrem leise und auch sehr viel leichter. Mit den 2×18 Volt 3Ah Akkus war dann aber schon nach 20 Minuten Schluss. Das ist natürlich zu wenig, da würde man mehr hin und her laufen, um den Akku wieder aufzuladen als an den Zäunen weiter zu kommen. Mit 2x 6Ah Akkus bei voller Leistung schafft der Freischneider immerhin 50 Minuten. Und mit dem Sternmesser kann man auch sehr leicht die Brombeeren und Gehölze bis zu einer Stärke von ca. 3cm abschneiden.

    Zusätzlich haben wir eine ca. 0,4 Hektar große Teilfläche gemäht, die weitgehend von Glatthafer dominiert wird und an einigen Stellen mit sehr viel Brennnessel durchsetzt ist, was zeigt, wie überdüngt unsere Flächen sind.

    Da wir aktuell einen „Futterberg“ haben, den die Pferde nicht abfressen können, muss die Fläche gemäht, gemulcht oder von anderen Weidetieren abgefressen werden. Würde man es stehen lassen, würde das Gras nach dem Aussamen zu reiner Rohfaser, also gelb werden und es würde auch kein Futter mehr nachwachsen…

    Aus diesem Grund habe ich letztes Jahr die komplette 1,5 Hektar große Weide gemulcht, was mir aber in der Seele weh tat um das schöne Futter! Außerdem wird die Fläche durch das Mulchen mit noch mehr Nährstoffen angereichert, Insekten und Kleinstlebewesen umsonst geschreddert und der Diesel nur verfahren, damit die Pferde wieder eine „frische“ Fläche haben. Deshalb, eine andere Lösung muss her!

    Leider fressen Schafe den Glatthafer auch nicht und mit den Rindern hat es nicht geklappt, so dass nur noch Mähen in Frage kam. Zum Glück hatte ich Hilfe von unserer immer hilfsbereiten Sarah! Allein hätte ich diese Fläche nie bewältigen können und so haben wir im Zweierteam gemäht, einer mit dem Akku-Freischneider und einer mit Sense.

    Jaja, das Sensen ist natürlich auch ein Thema für sich. Mit dengeln, wetzen, richtig ansetzen, schwingen lassen etc., aber nach 1,5 Tagen hatte ich das Gefühl, den Dreh fast rauszuhaben. Wenn man möchte, kann man das Schärfen und Arbeiten mit der Sense lernen, beispielsweise beim Sensenverein.

    Gestern haben wir die Fläche dann noch mit dem Heuwender bearbeitet und wenn alles gut geht, können wir demnächst Heu daraus pressen lassen 🙂

  • Neue Flächen einrichten

    Eine neue Fläche zu bekommen ist Segen und Fluch zugleich. Es macht viel Arbeit, aber natürlich braucht man immer neue Flächen 😉

    Wir haben seit Herbst 2019 Flächen – die brachgefallen waren – durch Beweidung mit Schafen, durch Mulchen, Schleppen, Müll absammeln und Zäune aufbauen oder erneuern urbar gemacht. Das Problem auf den brachgefallenen Weiden war vor allem die Ausbreitung von Dominanzbeständen aus Kanada-Goldrute, die in Massen wohl auch giftig für Pferde sein kann.

    Als Beispiel sei noch mal unsere „Fuchswiese“ genannt, die intensiv bearbeitet wurde, um sie als Pferdeweide nutzen zu können:

    • Schafbeweidung mit Skudden im Winter 2019/2020
    • Abschleppen im Frühjahr 2020, um die Streuauflage abzuziehen
    • Schafbeweidung mit Guteschafen im Juni 2020
    • Mulchen der Reste im Juli 2020
    • Auszäunen von Fuchsbauen

    Dezember 2019
    Beweidung mit Guteschafen im Juni 2020
    Mulchen der Weidereste im Juli 2020
    April 2021

    Dieses Jahr haben wir wieder eine neue Fläche eingerichtet, die mal von einer Gärtnerei genutzt wurde. Sie wurde im Juli 2020 schon mal provisorisch eingezäunt und beweidet, im Herbst 2020 gemulcht und im März 2021 abgeschleppt. In einem Arbeitseinsatz wurde der Zaun aufgebaut, ein alter, halb eingewachsener Wildzaun abgeräumt und Müll abgesammelt. Es müssen noch Zierpflanzen wie Schwertlilien etc. und Folie unter der Erde ausgebuddelt werden. Dann können die Pferde ab Mai oder Juni auf die neue Fläche.

    Ein schmaler Brachestreifen, der wegen dem Wildzaun nicht gemulcht werden konnte zeigt den Unterschied: links die Fuchswiese, in der Mitte der Brachestreifen mit überständiger Vegetation aus dem letzten Jahr mit Landreitgras, Rainfarn und Kanada-Goldrute und rechts die neue Fläche. So ein Brachestreifen ist natürlich wertvoll aus naturschutzfachlicher Sicht und man sollte sich viel öfter dazu zwingen, auch mal was stehen zu lassen…

    Juli 2020, die neue Fläche mit Kanada-Goldrute und Landreitgras
    Abschleppen im März 2021, um die Streuschicht abzuziehen und damit der Müll „hochkommt“
    Zaunbau mit T-Pfosten und Kordel
    Brachstreifen
  • Jahresrückblick 2020

    Jahresrückblick 2020

    Ein Jahr Ponyhof Glindow – Zeit für ein kleines Resümee und ein großes Dankeschön.

    Das erste Jahr für das Projekt „Ponyhof Glindow – Artenvielfalt auf der Weide“ neigt sich dem Ende und ich will versuchen, eine Bilanz zu ziehen, was wir bisher erreicht haben. Dabei stand zunächst die Optimierung der Infrastruktur und das allgemeine Verschönern des Hofes im Vordergrund:

    • ca. 600 Meter neuen Zaun gebaut
    • ca. 1000 Meter Zaun erneuert (alte Breitbandlitze gegen Kordel ausgetauscht, z.T. neue Pfosten gesetzt)
    • zwei Unterstände erneuert
    • drei Tränken verschalt
    • 20 Quadratmeter Paddockplatten verlegt
    • Sitzecke „aufgemöbelt“
    • ca. 6 Kubikmeter Müll entsorgt

    Das war natürlich nicht allein zu schaffen! Ich hatte zum Glück sehr viel Hilfe von lieben Freunden, Verwandten und der Haltergemeinschaft. Es ist schön und schweißt zusammen, wenn man mit einem Arbeitseinsatz am Hof richtig viel schafft und sich nach getaner Arbeit ein gemeinsames Feierabend-Bierchen gönnt.

    Die folgenden Maßnahmen zur Weidepflege dienten in erster Linie dem Zurückdrängen der Kanada-Goldrute, des Landreitgrases und der Graukresse, aber indirekt natürlich auch dem Naturschutz. Denn Dominanzbestände aus Kanada-Goldrute und Landreitgras sind extrem artenarm. (Und die Graukresse ist einfach mal giftig und muss deshalb auf einer Pferdeweide in Schach gehalten werden.) Neben einer besseren Nahrungsverfügbarkeit für unsere Pferde geht es auch um artenreichere Vegetationsbestände. Das Ziel der Pflegemaßnahmen sind kräuter- und blütenreiche Weiden, welche sowohl der Pferdegesundheit als auch dem Erhalt der Biodiversität zuträglich sind. Die bisherige Weidepflege in Zahlen, wobei einige Flächen mehrfach „behandelt“ wurden:

    • ca. 5 Hektar Beweidung mit Schafen
    • ca. 3 Hektar Mulchen
    • ca. 0,7 Hektar Mahd
    • ca. 0,3 Hektar Graukresse ausstechen

    Beratung für die Weidepflege und tatkräftige Unterstützung beispielsweise beim Mulchen, mit dem Traktor oder bei der Reparatur der Zapfwelle für den Mulcher habe ich durch den Naturschutz-Förderverein Döberitzer Heide e.V. bekommen.

    Ich bin gespannt auf das neue Jahr, es wird weiterhin viel zu tun geben. Aber zumindest sind die – aus meiner Sicht – wichtigsten und aufwendigsten Arbeiten erledigt. Sicherlich wird man immer wieder mit den Zäunen zu tun haben: reparieren, weitere Strecken erneuern, frei schneiden. Auch die Kanada-Goldrute und Graukresse wird einen noch viel beschäftigen.

    Aber neben der Weidepflege und dem Tagesgeschäft wie Zaunkontrolle, Heu fahren und abäppeln, hoffe ich im nächsten Jahr mehr Zeit für eigentliche Naturschutzmaßnahmen zu haben und natürlich auch für Assan. Aber ich bin sehr optimistisch, da sich die Haltergemeinschaft so gut eingespielt hat, dass ich nur noch einen Tag in der Woche „Stalldienst“ habe. Es wird immer wieder sehr viel Hilfe angeboten und sogar das Heu fahren kann mittlerweile von unserem fleißigsten Bienchen, der lieben Sarah übernommen werden.

    Deshalb ist es Zeit für ein großes Dankeschön an alle Helfer!!! 🙂

  • Hütesicherheit

    Der Weidezaun ist wohl eines der größten Themen, mit denen man sich beschäftigen muss, wenn man Tiere hält….

    Als ich vor ca. einem Jahr mit dem Ponyhof angefangen habe, hatte ich zum Glück einen guten Freund, der mir als erstes ein Fehlersuchgerät von Gallagher geschenkt hat. Die Zäune waren teilweise eingewachsen, die Breitbandlitze uralt, die Leiter darin vom Flattern im Wind gebrochen und die Litze tausendfach „zusammen geknüppert„. Außerdem gab es überall braune Stellen vom Funkensprung. In der Regel freut sich ja der Pferdehalter, wenn der Zaun knackt und denkt, „ah der Zaun ist an„, aber eigentlich sollte da gar nichts knacken 😉

    braune Stellen durch Funkensprung
    Mindestens 2x im Jahr Zaun freischneiden….
    Zaunbau mit T-Pfosten
    ich mag ja Brombeere, aber nicht im Zaun

    Zur Hütesicherheit bei Pferden wird eine Spannung von 3000 bis 4000 Volt empfohlen, aber es müssen mindestens 2000 Volt an jeder Stelle des Zaunes anliegen. Neben dem Auffinden von Fehlerquellen, unterbrochenen Leitungen und dem Freischneiden der Zäune, mussten neue Zäune gebaut und Litzen ausgetauscht werden. Damit wird man natürlich auch weiterhin seine Freude haben, nach und nach die alte Breitbandlitze gegen neue Weidezaunseile auszustauschen.

    Weidezaunseil bzw. Kordel ist sicherlich auch nicht der Weißheit letzter Schluss und schöner wäre beispielsweise ummantelter Stahldraht, aber das übersteigt leider unser Budget. Aber für die erste Saison bin ich ganz zufrieden mit den Zäunen und habe ein gutes Gefühl. Und bekanntlich ist ja hinreichend Futter der beste Weidezaun 🙂

    Weidezaun eingewachsen in Brombeere
    frei gelegter Weidezaun
    Vergammelter Zaunpfosten mit alter Breitbandlitze
    T-Pfosten mit Weidezaunseil

  • Es gibt immer was zu tun

    Der Sommer ist da, die Pferde sind auf der Weide, man muss kein Heu mehr fahren und nicht mehr abäppeln an den Heuraufen. Aber dennoch – es gibt immer was zu tun….

    Mittlerweile ist die Vegetation so hochgewachsen, dass die Zäune frei geschnitten werden müssen, damit noch genügend Strom auf der Litze ist. Bei insgesamt fast 9 Hektar Weide hat man da ganz gut zu tun und seltsamerweise ist der Sprit des Freischneiders immer am allerletzten Ende der Weide leer….

    Aber es warten auch noch andere Aufgaben, die erledigt werden wollen. Das Leben ist ja kein Ponyhof – außer für die Ponys. Zum Glück packen alle mit an in einer Haltergemeinschaft. Allein ist es auch einfach nicht zu schaffen. So gab es in der letzten Zeit gleich mehrere Subbotniks mit Sattelkammer aufräumen, Graukresse stechen, Reitplatz reparieren und das neueste Projekt ist die Verschalung der Tränken.

  • Verliebt in T-Pfosten

    Statt in Vollpfosten habe ich mich in den letzten beiden Monaten in T-Pfosten verliebt….

    Anfang März kamen die bestellten T-Pfosten und ich habe begonnen die Zäune auszubessern und Teilstrecken zu ergänzen. Geliefert wurde inklusive Ramme und Isolatoren. Da man wegen Corona keine Arbeitseinsätze machen kann, musste ich die Zäune weitgehend allein aufbauen, aber hin und wieder hatte ich auch Hilfe. Die Erfahrung daraus ist, mit T- Pfosten kann man auch gut allein zurecht kommen, mit Hilfe gehts natürlich schneller. Zack, zack steht so ein Zaun. Er ist weitaus stabiler als die Plastestäbe und lässt sich einfacher verarbeiten als beispielsweise Recycling-oder Holzpfosten, für die man Löcher vorbohren muss.

    Ich bin total begeistert, wie schnell man mit der Ramme die Pfosten versenkt hat. Innerhalb von zwei Monaten, also weitgehend an den Wochenenden und einige Abende habe ich auf fast einem Kilometer Zaunlänge „Strecke gemacht“.