Ein Garten für Insekten, Pferde und Menschen

Inspiriert von dem wunderbaren Naturgarten eines lieben Arbeitskollegen wollte ich auch einen schönen Staudengarten für Insekten, Vögel und Reptilien etc. anlegen.

Im Herbst 2022 habe ich also begonnen einen ehemaligen, verwilderten Bauerngarten zumindest teilweise wieder zu ertüchtigen, um im Frühjahr 2023 Stauden zu pflanzen, die bei Insekten besonders beliebt sind und gleichzeitig mit unserer brandenburgischen Sommertrockenheit klar kommen:

  • Prachtscharte
  • Fetthenne
  • Färber-Kamille
  • Anis Ysop
  • Oregano
  • Lavendel
  • Steppen-Salbei
  • Gewöhnliche Braunelle
  • Graue Skabiose
  • Berg-Bohnenkraut
  • Bergminze

Im Schattenplatz, der auch durch die Vogeltränke etwas feuchter ist, habe ich verschiedene Storchschnabel- und Knötericharten wie Wald-Storchschnabel oder Schlangenknöterich gepflanzt.

Von allein kamen noch unter anderem Wilde Möhre, Mohnblume, Hopfen- und Rotklee dazu, die ich natürlich als wertvolle Ergänzung willkommen heiße.

Holzstämme, die gleichzeitig eine optische Begrenzung darstellen, wurden sofort von Holzbienen angenommen. Und wenn man mal so einen Holzstamm oder liegendes Totholz anhebt, erkennt man auch selbst den Wert, denn alle möglichen Käfer, Asseln, Würmer und Schnecken tummeln sich darunter und darin.

Und natürlich darf auch eine Lehmschale als Baumaterial für Wildbienen und Rauchschwalben sowie die obligatorische Vogeltränke nicht fehlen.

Einen Naturgarten anzulegen, Vögel und Insekten anzulocken ist dabei nicht völlig altruistisch: Neben den positiven Effekten für die Natur tut ein Garten auch uns Menschen gut. Denn es ist schön einfach nur dazusitzen, in einer kleinen Naturoase und Tagfalter, Bienen und Vögel zu beobachten:

…und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ (Pippi Langstrumpf)

Dieses Jahr wird der Garten noch um einen Kräutergarten erweitert. Dabei sollen vor allem Kräuter gepflanzt und ausgesät werden, die bei Husten, Stress und Magen-Darm-Problemen helfen sollen – bei Pferden. Aber sicherlich hilft es auch bei Menschen 😉

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