
Kann man die Ziele des Naturschutzes mit artgerechter Pferdehaltung verbinden? Mit diesem Blog könnt ihr das Experiment Artenvielfalt auf der Pferdeweide mitverfolgen.
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Für die Dokumentation der Entwicklung der Flächen habe ich, neben einem Vegetationstransekt auch Fotopunkte angelegt… Hier möchte ich einen dieser Fotopunkte vorstellen: Dabei handelt es sich um eine Fläche, die erst 2019 für die Beweidung von meinem Vorgänger eingezäunt und durch Mulchen „erst eingerichtet“ wurde. Sie wird von Kanada-Goldrute, Rainfarn und im hinteren Teil von
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Assan hatte fast 23h Stunden ein GPS-Gerät an einem Weidehalfter befestigt und es ist immer wieder interessant sich solche GPS-Daten anzuschauen. Zur Verfügung standen 3,6ha Weide, aufgeteilt auf drei Flächen. Eine kleinere Fläche im Nordosten, die ich den gleichen Abend, als ich Assan das GPS-Gerät „angetapet“ habe, aufgemacht habe und damit natürlich am interessantesten war.
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Offene Bodenstellen verschwinden von ganz allein, wenn man es zulässt und den Beweidungsdruck wegnimmt…. Anstatt teures Saatgut zu kaufen – so wie ich auch den Fehler gemacht habe – sollte man einfach auf die Kraft der Natur setzen und Pionier- bzw. Ruderalvegetation zulassen. In der Lichterfelder Weidelandschaft ist beispielsweise die Schaffung von offenen Bodenstellen durch
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Ich bin nun wirklich kein Fan vom Mulchen, aber aktuell geht es leider nicht anders…. Beim Mulchen werden zum Einen Insekten, deren Überwinterungsstadien, Vogelnester, Kleinsäuger, Reptilien etc. mitgeschreddert und zum Anderen bleibt die Biomasse als Streuschicht liegen. Das bedeutet, dass die ohnehin schon zu nährstoffreichen Flächen zusätzlich gedüngt werden. Von Artenvielfalt ist man also noch
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sind glückliche Pferde. Zumindest auf einem Ponyhof. Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – und das Glück der Pferde ist der Reiter auf der Erde. Naja oder so ähnlich, jedenfalls ist es immer wieder ein wahnsinnig schöner Moment, wenn die Pferde auf eine neue Weide können. Heute konnten die Pferde endlich
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…. blüht zwar hübsch gelb und ist eine gute Bienenweide, aber leider auch ein invasiver Neophyt, der artenarme Dominanzbestände ausbildet. Und wir haben leider ziemlich viel davon. Zum Einen ist Kanada-Goldrute in Massen kein vernünftiges Pferdefutter, wird von den Pferden auch kaum verbissen und raubt Futterpflanzen den Platz. Zum Anderen breitet sie sich immer weiter
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Leider haben auch wir ein Graukresse-Problem…. Wie viele andere Pferdehalter auch, macht uns die massive Ausbreitung der Graukresse zu schaffen. Sie ist für Pferde giftig und gilt in Deutschland als eingebürgerter Neophyt. Das heisst Graukresse kommt eigentlich aus südlicheren Gefilden und ist mit ihren Sternhaaren bestens gegen Verdunstung geschützt. Aus diesem Grund hatte die Graukresse
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Vor zwei Wochen wurde die sogenannte „Dreieckswiese“ gemäht. Den Namen hat sie schlicht und ergreifend wegen ihrer Form bekommen. Und wenn das Gras auf der Dreieckswiese schön nachgewachsen ist, können die Pferde wieder umgekoppelt werden. Die anderen Flächen sollen dann nach der Beweidung (mit Schafen und Pferden) gemulcht werden, Ruhe bekommen und wieder nachwachsen können.
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Bei uns sind seit einer Woche 96 Guteschafe und sie sind wirklich ziemlich gute Schafe…. Es ist einfach der Wahnsinn, wie sie an die Kanada-Goldrute rangehen! Wir dachten eigentlich, dass sie sich nur über den Glatthafer her machen, der von den Pferden aus den Goldruten-Beständen gezielt rausgenascht wird. Aber nein, den Glatthafer haben sie zunächst
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Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend, weil vieles nicht so geklappt hat, wie geplant. Aber jetzt scheint es wieder etwas bergauf zu gehen. Eine Fläche konnte noch ziemlich spontan von einem ortsansässigen Landwirt gemäht werden. Er guckte sich die Flächen an, fuhr nach Hause und holte seinen Traktor. Noch vor dem Regen am Wochenende schaffte
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